Architektur
 
Bau Lexikon
 
Feststellanlagen
Eine Feststellanlage besteht aus mindestens einem Brandmelder, einer Feststellvorrichtung, einer Auslösevorrichtung und der Energieversorgung. In modernen Anlagen mit Linearantrieb ist die Feststellvorrichtung im Türschließer integriert und die Auslösevorrichtung ist mit der Energieversorgung in der Brandmeldeeinrichtung eingebaut.

Auch auf eine geringe Leistungsaufnahme muss geachtet werden. Deshalb können an eine Brandmeldeeinrichtung mehrere Türschließer angeschlossen werden (z.B. bei Doppelflügeltüren). Auch der Anschluss an eine Brandmeldezentrale ist prinzipiell möglich, jedoch vom einzelnen Brandschutzkonzept abhängig. Denn, in diesem Fall werden im Brandfall alle Brandschutztüren des Gebäude verschlossen. Es muss auch geprüft werden, ob die entsprechende Zulassung vorliegt, die den Anschluss der Feststellanlage an die verwendete Brandmeldezentrale erlaubt. Als Varianten von Feststellanlagen sind Geräte anzusehen, in denen ganze Feststellanlagen oder Teile davon integriert sind.

Solche Varianten sind z.B.:
  • Türschließer mit elektromagnetischer Feststellung
  • Freilauf-Türschließer
  • Antriebe für Schiebe-, Hub- und Rollabschlüsse mit elektromagnetischer Feststellung
  • Automatik-Türschließer (Drehflügelantriebe)
  • Schließfolgeregler mit Haftmagnet für zweiflügelige Türen
   
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